Prototyp der Lechweg-Bank

Beständiges Lärchenholz, massiv und doch fein gearbeitet, bequem und natürlich: Der Prototyp der Lechweg-Bank ist fertig. Und er hat eine besondere Geschichte. Denn für sein Entstehen fanden ein Designer und ein Künstler zu einer ungewöhnlichen Symbiose. Im Rennen um den Zuschlag für die Produktion der Lechweg-Möblierung lagen der deutsche Designer Andreas Koop und der österreichische Bildhauer Daniel Nikolaus Kocher lange Kopf an Kopf, bis die Quintessenz ihrer Entwürfe alles übertraf.

 

„Ein Künstler ist an Unikaten interessiert, arbeitet bildhauerisch und skulptural“, fasst Andreas Koop zusammen. Das Problem: Solche Einzelstücke lassen sich schwer in Serie produzieren und dann frei entlang des Lechweg platzieren. Der Designer hingegen denkt eher seriell und funktional. Was sich nach einem kompletten Gegensatz anhört wurde zur effizienten Zusammenarbeit. „Von jedem ist zuerst etwas auf der Strecke geblieben, zum Schluss aber haben beide Entwürfe zusammen gefunden und etwas Neues geschaffen“, sagt Andreas Koop. „Und mir fiel ein Stein vom Herzen, weil das Serielle nicht meine Sache ist“, ergänzt Daniel Nikolaus Kocher.

 

Aus dem Ergebnis, der Lechweg-Bank, leiten die zwei Kulturschaffenden nun die weitere Möblierung ab, denn neben Bänken soll es auch Tisch-Bank-Kombinationen und überdachte Rastmöglichkeiten geben. Sicherlich werden der Künstler und der Designer auch hier wieder das Besondere schaffen und seriellen Modulen das Gesicht eines Unikats verleihen.