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Leicht- und Weitwandern

Leicht- und Weitwandern stehen für aktiven Wandersport. Leichtwandern bedeutet nicht das Gegenteil von Weitwandern. Bei beiden Wanderarten geht es nicht wie beim Gipfelstürmen darum, schnell Höhenmeter zu überwinden und oben anzukommen.

 

Die empfohlenen Etappen für den 125 km langen Lechweg liegen zwischen 6 und 8 Tagen für versierte Sportwanderer. Sie finden auch als Anfänger und weniger erprobter Wanderer eine Vielzahl an Angeboten für Tagesausflüge und kürzere Ausflüge. Die Wanderabschnitte reichen von leichten Wegen bis zu anspruchsvollen Bergwegen, bei denen durchaus einige Höhenmeter zu bewältigen sind.

 

Der Unterschied zwischen Weit- und Leichtwandern

Wandern am Lechweg

Beim Weitwandern legen Sie in einer bestimmten Zeit weite Strecken zurück und haben alle benötigten Dinge im Rucksack. Die Wanderzeit spielt nicht die übergeordnete Rolle. Ihren Rucksack können Sie mit dem Gepäckservice am Lechweg zu Ihrem nächsten Ziel bringen lassen.

 

Leichtwanderer setzen sich keine Ziele, in welcher Zeit sie Ihr nächstes Ziel erreichen wollen. Leichtwandern kann z. B. Genusswandern sein. Die Natur geniessen, an schönen Orten einfach verweilen. Die Momente der Ruhe nutzen und beim Anblick herrlicher Panoramen entspannen. Andere Leichtwanderer setzen sich feste Ziele für eine Gesamtstrecke. Dabei steht – anders als bei Speed Hiking oder Geschwindigkeitswandern - immer das Erlebnis der Natur und Landschaft im Vordergrund.

 

Der Leichtwanderer legt noch mehr Wert auf geringes Gewicht der Ausrüstung. Leichtwandern stellt moderate Ansprüche an die Kondition und Wandertechnik. Es ist keine alpine Erfahrung erforderlich. Bekleidung, Schuhe und Gepäck sucht der Leichtwanderer vorrangig nach Gewicht aus. Leichte Bekleidung, Schuhe und Ausrüstung (z. B. Rucksack oder Zelt). Leicht- und Weitwanderer suchen nach Unterkünften für die Nacht. Dadurch sparen sie Gepäck, z. B. das Zelt.

 

 

Prädikat Qualitätswanderweg

Die versierten Wanderfreunde gehen für Ihre Tour auf Wanderstrecken. Der Lechweg gehört zu den ausgezeichneten Weitwanderwegen. Er erhielt zu seiner Neueröffnung im Juni 2012 die Auszeichnung als "Leading Quality Trail". Der Lechweg bietet Leichtwandern in den alpinen Bergen mit teilweise anspruchsvollem Gelände.

 

Informationen und Impressionen zum Lechweg:

 

Ihr Einstieg ins "Leichtwandern"

Starten Sie als Anfänger nicht mit großen Zielen. Suchen Sie sich einen der vielen Wanderweg-Abschnitte des Lechwegs aus. Entdecken Sie dabei die landschaftliche Schönheit und nutzen Sie Ihre Zeit zur Erholung. Sportangebote gibt es reichlich, z. B. Rafting auf dem Lech oder holen Sie sich den Nervenkitzel auf der Holzgauer Hängebrücke in über 100 Meter Höhe. Informationen erhalten Sie bei allen Tourismusverbänden am Lechweg. Ihre Kontaktadressen für Deutschland und Österreich finden Sie auf unserer Partner-Seite.

Was bedeutet Leichtwandern auf dem Lechweg?

Der Lechweg wird als moderater Weitwanderweg durch eine alpin geprägte Region bezeichnet. Dabei bedeutet Leichtwandern keinesfalls spazieren gehen. Denn jeder Weitwanderweg stellt hohe Ansprüche an die Kondition des Wanderers, schließlich sind mehrere Etappen hintereinander zu bewältigen.

 

Wenn hier also von einem leichten Weitwanderweg durch die Alpen gesprochen wird, dann im Gegensatz zu anderen alpinen Wegen und Steigen mit anspruchsvollerem Höhenprofil. Denn verglichen mit ihnen hat der Lechweg einen moderaten Anspruch. Wer sich auf den Weitwanderwegen der deutschen
Mittelgebirge wohl fühlt, ist auch auf dem Lechweg richtig aufgehoben, denn das ist sein Vorteil: Er führt durch die beeindruckende Landschaft des Hochgebirges bis hinein ins Alpenvorland – ohne Kletter- und Steigpassagen. Dies bedeutet: Alpine Erfahrung ist nicht nötig – aber man sollte sich trotzdem
stets der Besonderheiten des Alpenraumes bewusst sein, so zum Beispiel des schnellen Wetterwechsels.

 

Nicht zuletzt lässt sich der Lechweg individuell und auf jede Kondition abgestimmt erwandern (teilen Sie sich die Abschnitte nach Ihren Bedürfnissen ein). Planen Sie genügend Erholungsphasen ein, genießen Sie eine Massage am Ende eines Tages und scheuen Sie sich nicht, eine Etappe per Bus abzukürzen, sollten die Beine zu müde geworden sein.