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Sauberkeit am Weg

Eine unberührte »Natur« und perfekte »Infrastruktur« ist in gewisser Weise ein Widerspruch. Vor allem in einer so besonderen Gegend wie hier, entlang des Lechwegs. Es ist nicht möglich, entlang der 125 km eine durchgehende Versorgung mit allem Notwendigen zu gewährleisten. Und auch nicht erstrebenswert.
Deshalb ist es sinnvoll, die Etappen so zu planen, dass man auf der Strecke in jeder Hinsicht »durchhält« - damit die Problematik in Sachen »Müll, Verschmutzung und Toiletten« erst gar nicht aufkommt. 

 

Unter dem Motto »sauber!« erarbeitete der Verein Lechweg ein Konzept, das bereits von einer Vielzahl gastronomischer Betriebe unterstützt wird. Es handelt sich dabei um eine Initiative, die man bereits aus vielen Städten kennt und die dort oft den Namen »nette Toilette« trägt. 

Gemeint sind WCs, die zwar nicht öffentlich sind, aber die der Lechweg-Wanderer benutzen kann - und zwar auch dann, wenn er nicht einkehrt, verzehrt oder Kunde ist. 

Das Angebot der Toilettennutzung ist kostenfrei bzw. gegen eine geringe Gebühr verfügbar. 

 

Aufkleber mit der Inschrift »sauber! Helfen Sie mit, den Lechweg sauber zu halten« kennzeichnen die Betriebe, die sich bereits der Initiative angeschlossen haben. Der Lechweg-Wanderer erkennt dadurch schnell, wo er mit seinem »Anliegen« willkommen ist. Der Verein wünscht sich, dass mit der Zeit an immer mehr Eingangstüren der Aufkleber zu sehen ist und darauf hinweist, dass hier eine »nette Toilette« zu finden ist. 

 

Zum Thema Müll noch ganz allgemein: 

Was man irgendwo hinträgt, nimmt man auch wieder mit! Abfälle in der Natur zu entsorgen sollte für jeden absolut tabu sein. Es gibt keine eigenen, speziellen Lechweg - Mülleimer, aber doch ein gewisses »Netzt« an Abfalleimern, die meist von den Naturverbänden oder Tourismusregionen aufgestellt werden. Seinen Abfall bis zum nächsten öffentlichen Mülleimer oder nach Hause zu tragen, sollte für jeden selbstverständlich sein. 

 

Das Ziel ist klar: den Lechweg so schön und sauber zu halten, wie nur irgendwie möglich - und die besondere Wildflusslandschaft, wegen der so viele naturbegeisterte Wanderer kommen, zu erhalten und möglichst unberührt zu (hinter-) lassen. 

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